Ich habe ein ❤️ für Datenwarte und Laptop-Maschinisten 🚒🚑🚓
Neulich habe ich gehört, man brauche unsere Software nur wenige Male im Jahr. Und wenn sie dann zum Einsatz komme, müssen erst einmal gigabytweise Updates geladen werden und man wisse nicht, ob sie startet.
Kritik, die auf den ersten Blick trifft. Auf den zweiten allerdings offenbart sie ein ganz anderes Problem.
Technisch gesehen ist diese Darstellung in Bezug auf die Führungssoftware unmöglich. Natürlich prüft das Programm beim Start, ob Updates vorliegen und aktualisiert sich, sofern eine Internetanbindung besteht. Ansonsten läuft sie autark. Wenn dabei überhaupt etwas geladen wird, reden wir maximal über wenige Megabyte, niemals Gigabyte. Das ist normalerweise in Sekunden erledigt und das oben beschriebene Verhalten wäre bundesweit einmalig.
Wenn der ELW-Laptop gefühlte Ewigkeiten „Updates verarbeitet“ oder tatsächlich große Datenmengen lädt, spricht das sehr viel eher für langsame Datenverbindung und/oder Windows-, Sicherheits- oder sonstige Systemupdates oder allgemeine IT-Probleme.
Wenn das so ist, dann sind wir bei ganz anderen Fragestellungen:
❓Wie pflegen wir eigentlich unsere Führungsmittel? Wenn ein solches IT-Verhalten tatsächlich schon mehrmals aufgetreten ist: Warum hat sich niemand darum gekümmert?
Ich habe bei einer Feuerwehr den Begriff „Datenwart“ aufgeschnappt. Andere haben „Laptop-Maschinisten“ etabliert.
Wie auch immer man diese Funktion nennt: Sie ist wichtig!
Nicht nur Fahrzeuge, Pumpen, Aggregate und sonstiges Einsatzgerät müssen regelmäßig geprüft werden. Das Gleiche gilt für Laptops, Tablets, Server, Netzwerktechnik, Digitalfunk und relevante Software.
Ich höre jetzt vor dem geistigen Ohr „Was sollen wir im Ehrenamt denn noch alles machen?“ Ein falscher Gedankenansatz, wie ich finde. Sollte man nicht eher die Frage stellen „Wie bekommen andere das hin?“
Gerade im ehrenamtlichen Bereich haben wir oftmals Personal mit hoher IT-Affinität zur Verfügung, die so etwas gerne machen.
Zu den Aufgaben für die Datenwarte können beispielsweise gehören:
1️⃣ Betriebssysteme und Sicherheitssoftware aktuell halten
2️⃣ Einsatzlaptops und Peripherie regelmäßig hochfahren und prüfen
3️⃣ Führungssoftware und andere Anwendungen starten, Anmeldung und Datenstände kontrollieren
4️⃣ Benutzerrechte, Zertifikate und Passwörter im Blick behalten
5️⃣ Die Systeme in Übungen tatsächlich nutzen, statt sie nur vorzuhalten
6️⃣ Führungskräfte in der Nutzung der Anwendungen beraten und unterstützen
Die Führung und der Umgang mit den Führungsmitteln muss von Führungskräften meiner Ansicht nach ebenso geübt werden wie der Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Und wenn man es dann noch wie sehr viele andere Anwender schafft, diese Führungsmittel niederschwellig im Alltag einzusetzen, dann erledigen sich viele Probleme von alleine.
Wie sieht das bei euch aus? Gibt es eine feste Zuständigkeit für die IT-Ausstattung in ELW, Führungsgruppe oder Stab? Oder läuft das eher nebenher?
Kritik, die auf den ersten Blick trifft. Auf den zweiten allerdings offenbart sie ein ganz anderes Problem.
Technisch gesehen ist diese Darstellung in Bezug auf die Führungssoftware unmöglich. Natürlich prüft das Programm beim Start, ob Updates vorliegen und aktualisiert sich, sofern eine Internetanbindung besteht. Ansonsten läuft sie autark. Wenn dabei überhaupt etwas geladen wird, reden wir maximal über wenige Megabyte, niemals Gigabyte. Das ist normalerweise in Sekunden erledigt und das oben beschriebene Verhalten wäre bundesweit einmalig.
Wenn der ELW-Laptop gefühlte Ewigkeiten „Updates verarbeitet“ oder tatsächlich große Datenmengen lädt, spricht das sehr viel eher für langsame Datenverbindung und/oder Windows-, Sicherheits- oder sonstige Systemupdates oder allgemeine IT-Probleme.
Wenn das so ist, dann sind wir bei ganz anderen Fragestellungen:
❓Wie pflegen wir eigentlich unsere Führungsmittel? Wenn ein solches IT-Verhalten tatsächlich schon mehrmals aufgetreten ist: Warum hat sich niemand darum gekümmert?
Ich habe bei einer Feuerwehr den Begriff „Datenwart“ aufgeschnappt. Andere haben „Laptop-Maschinisten“ etabliert.
Wie auch immer man diese Funktion nennt: Sie ist wichtig!
Nicht nur Fahrzeuge, Pumpen, Aggregate und sonstiges Einsatzgerät müssen regelmäßig geprüft werden. Das Gleiche gilt für Laptops, Tablets, Server, Netzwerktechnik, Digitalfunk und relevante Software.
Ich höre jetzt vor dem geistigen Ohr „Was sollen wir im Ehrenamt denn noch alles machen?“ Ein falscher Gedankenansatz, wie ich finde. Sollte man nicht eher die Frage stellen „Wie bekommen andere das hin?“
Gerade im ehrenamtlichen Bereich haben wir oftmals Personal mit hoher IT-Affinität zur Verfügung, die so etwas gerne machen.
Zu den Aufgaben für die Datenwarte können beispielsweise gehören:
1️⃣ Betriebssysteme und Sicherheitssoftware aktuell halten
2️⃣ Einsatzlaptops und Peripherie regelmäßig hochfahren und prüfen
3️⃣ Führungssoftware und andere Anwendungen starten, Anmeldung und Datenstände kontrollieren
4️⃣ Benutzerrechte, Zertifikate und Passwörter im Blick behalten
5️⃣ Die Systeme in Übungen tatsächlich nutzen, statt sie nur vorzuhalten
6️⃣ Führungskräfte in der Nutzung der Anwendungen beraten und unterstützen
Die Führung und der Umgang mit den Führungsmitteln muss von Führungskräften meiner Ansicht nach ebenso geübt werden wie der Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Und wenn man es dann noch wie sehr viele andere Anwender schafft, diese Führungsmittel niederschwellig im Alltag einzusetzen, dann erledigen sich viele Probleme von alleine.
Wie sieht das bei euch aus? Gibt es eine feste Zuständigkeit für die IT-Ausstattung in ELW, Führungsgruppe oder Stab? Oder läuft das eher nebenher?

