Effektiv ist, wenn die Lage abgearbeitet wurde. 👍
Effizient ist, wenn die Lage mit idealem Ressourceneinsatz so schnell wie möglich abgearbeitet wurde. 👍👍
Der Endgegner für Effizienz: „Nein, wir haben das schon immer so gemacht!“
Auf Einsatzführung und Stabsarbeit bezogen, bringt es das Bild auf den Punkt: In vielen Stäben und Einsatzleitungen wird heroisch die Zettelwirtschaft durch die Lage geschoben. Mit kantigen Prozessen, auf eckigen Rädern. Mit Klemmbrett, Vierfachvordruck (gibt es ein deutscheres Wort?), mit einer Lagekarte, handgeschrieben, vollgeschmiert, durchgestrichen, nachgetragen, erneut korrigiert…
Nicht etwa aus Mangel an Alternativen, sondern aus: „Das haben wir schon immer so gemacht und schließlich funktioniert es ja. Meistens. Irgendwie. Irgendwann.“
Die Prinzipien der Stabsarbeit stammen – historisch betrachtet – aus einer Zeit, in der Napoleon noch zu Pferde unterwegs war. Das ist auch völlig in Ordnung. Ein Computer kann schlussendlich auch auf den Abakus zurückgeführt werden - aber im Unterschied zur Stabsarbeit schubsen heute die meisten nicht mehr bunte Kugeln zum Rechnen hin und her sondern nutzen für komplexe Aufgaben spezialisierte Programme.
Leitstellen nutzen Einsatzleitsoftware für ihre Tätigkeiten. Nur im Stab, da verzichtet man auf Vernetzung, automatisierte Prozesse, eine Stabssoftware als zentralen Datenhub. Es wird vielerorts weiterhin mit Flipchart, Stift, Metaplanwand und Papier gearbeitet. Nicht als Redundanz sondern als Regel.
Argumente? Blackout, Cyberrisiken, Sicherheitsbedenken, Schulungsaufwände…
In der Realität jedoch: In meinen Augen oft Ausreden, um sich nicht mit modernen Methoden auseinandersetzen zu müssen. Denn robuste, resiliente Systeme existieren längst. Und zahlreiche Feuerwehren, Landkreise und Organisationen beweisen täglich, wie Digitalisierung in der Einsatzführung funktioniert – inklusive klarer Fallbacks.
Und mal ehrlich: Wer Schulungsaufwände scheut, übt meistens auch die „analogen Methoden“ nicht ausreichend. Und fährt dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit größere Lagen vor die Wand. Nicht wegen fehlender Technik, sondern wegen fehlender Routine.
Und nein:
PowerPoint ≠ Lagekarte, Outlook ≠ Nachrichtenwesen, Worddokument ≠ Einsatztagebuch, Excel-Sheet ≠ Ressourcenverwaltung
Digitalisierung bedeutet:
🏙 allen beteiligten Akteuren
📝genau die benötigten Daten zur Informationsgewinnung und/oder Aufgabenbewältigung
⏱ in Echtzeit in der jeweils notwendigen Detailtiefe im aktuellen Stand
🗂 zur Verfügung zu stellen und alle
🔗 vorhandenen Daten so miteinander zu vernetzen, dass
📈 Prozesse standardisiert und optimiert werden können.
Diese nicht abschließende Aufzählung zeigt, dass Digitalisierung vor allem auf Effizienz und optimale Ressourcenausnutzung zielt.
#digitalisierung
#Stabsarbeit
#Einsatzführung
#Feuerwehr
#Katastrophenschutz
#Polizei
#Rettungsdienst
#metropolyBOS
Auf Einsatzführung und Stabsarbeit bezogen, bringt es das Bild auf den Punkt: In vielen Stäben und Einsatzleitungen wird heroisch die Zettelwirtschaft durch die Lage geschoben. Mit kantigen Prozessen, auf eckigen Rädern. Mit Klemmbrett, Vierfachvordruck (gibt es ein deutscheres Wort?), mit einer Lagekarte, handgeschrieben, vollgeschmiert, durchgestrichen, nachgetragen, erneut korrigiert…
Nicht etwa aus Mangel an Alternativen, sondern aus: „Das haben wir schon immer so gemacht und schließlich funktioniert es ja. Meistens. Irgendwie. Irgendwann.“
Die Prinzipien der Stabsarbeit stammen – historisch betrachtet – aus einer Zeit, in der Napoleon noch zu Pferde unterwegs war. Das ist auch völlig in Ordnung. Ein Computer kann schlussendlich auch auf den Abakus zurückgeführt werden - aber im Unterschied zur Stabsarbeit schubsen heute die meisten nicht mehr bunte Kugeln zum Rechnen hin und her sondern nutzen für komplexe Aufgaben spezialisierte Programme.
Leitstellen nutzen Einsatzleitsoftware für ihre Tätigkeiten. Nur im Stab, da verzichtet man auf Vernetzung, automatisierte Prozesse, eine Stabssoftware als zentralen Datenhub. Es wird vielerorts weiterhin mit Flipchart, Stift, Metaplanwand und Papier gearbeitet. Nicht als Redundanz sondern als Regel.
Argumente? Blackout, Cyberrisiken, Sicherheitsbedenken, Schulungsaufwände…
In der Realität jedoch: In meinen Augen oft Ausreden, um sich nicht mit modernen Methoden auseinandersetzen zu müssen. Denn robuste, resiliente Systeme existieren längst. Und zahlreiche Feuerwehren, Landkreise und Organisationen beweisen täglich, wie Digitalisierung in der Einsatzführung funktioniert – inklusive klarer Fallbacks.
Und mal ehrlich: Wer Schulungsaufwände scheut, übt meistens auch die „analogen Methoden“ nicht ausreichend. Und fährt dann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit größere Lagen vor die Wand. Nicht wegen fehlender Technik, sondern wegen fehlender Routine.
Und nein:
PowerPoint ≠ Lagekarte, Outlook ≠ Nachrichtenwesen, Worddokument ≠ Einsatztagebuch, Excel-Sheet ≠ Ressourcenverwaltung
Digitalisierung bedeutet:
🏙 allen beteiligten Akteuren
📝genau die benötigten Daten zur Informationsgewinnung und/oder Aufgabenbewältigung
⏱ in Echtzeit in der jeweils notwendigen Detailtiefe im aktuellen Stand
🗂 zur Verfügung zu stellen und alle
🔗 vorhandenen Daten so miteinander zu vernetzen, dass
📈 Prozesse standardisiert und optimiert werden können.
Diese nicht abschließende Aufzählung zeigt, dass Digitalisierung vor allem auf Effizienz und optimale Ressourcenausnutzung zielt.
#digitalisierung
#Stabsarbeit
#Einsatzführung
#Feuerwehr
#Katastrophenschutz
#Polizei
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